[Das Ende vom 1337] Autofahrer 3 – Die letzte Reise

Nach den atemberaubenden Geschichten „Autofahrer“ und „Autofahrer 2“ kommt nun der Abschluss der Autofahrer-Trilogie: „Autofahrer 3 – Die letzte Reise“

 

Am 23.08. war es so weit. Da ich keinen Urlaub bekam um zur Gamescom nach Köln zu fahren, sprang ich am Freitag direkt nach der Arbeit in meine treue A-Klasse und raste mit 230 km/h auf der A1 nach Köln. In nur 2 Stunden war ich da und konnte noch alle wichtigen Spiele am Freitag Abend sehen um danach in einem Hotel direkt an der Messe zu schlafen, links und rechts von mir jeweils die schönsten Hostessen die die Messe zu bieten hatte.

Nein.

Um 16:30 hatte ich Feierabend, fuhr nach Hause um eine Decke und ein paar Hygieneartikel einzupacken, denn ich hatte keine Schlafgelegenheit und musste also die Nacht in Köln auf dem Presse-Parkplatz im Auto verbringen. Immerhin hatte ich ein Presse-Ticket. (Ich sehe schon einen reißenden Artikel auf Bild.de: Schreckliche Umstände auf der Gamescom – Selbst die Presse muss im Auto schlafen)

Um 18 Uhr traf ich mich dann mit meinen Mitfahrern, die ich mit nach Köln nehmen würde, am Hamburger Hauptbahnhof, da ich mir allein nicht die Fahrt hätte leisten können. Eine entspannte Fahrt und 4,5 Stunden später war ich dann in Köln, machte es mir im Auto gemütlich und genoss den Ausblick aus meinem Hotelzimmer.

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Samstag früh ging es dann mit Timo und Chris auf die Messe, die dieses Jahr vorallem mit einem glänzte: Chronischer Überfüllung. Weshalb die beste und entspannteste Zeit auch im Presse-Centrum verbracht werden konnte, wo man dann ganz entspannt auf Sofas chillen und sich unterhalten konnte. Schöne Grüße an Gamefanatixx.

Auf der Messe selbst konnte man auch viele Eindrücke sammeln, aber kam leider nur sehr wenig dazu zu spielen.

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Sonntag ging es dann auch schon um 14 Uhr wieder zurück, natürlich nicht ohne wieder ein paar Mitfahrer einzusammeln, die die Fahrt finanzierten.

Doch am Montag darauf war es leider so weit, auf dem Weg zur Arbeit konnte ich dann Gas geben wie ich wollte, es kam nichts mehr an den Reifen an, egal welche Gang ich nutzte. Zwischen den Gängen konnte ich aber praktischerweise auch wechseln ohne dem Kupplungspedal Beachtung zu schenken. Was wie ein Feature anmuten lässt, das doch ganz praktisch sein könnte, war aber im Endeffekt ein Symptom meines Problems: Die Kupplung hat sich verabschiedet. Also machte ich es mir für 1,5 Stunden am Straßenrand gemütlich und wartete auf den Abschleppdienst mit dem Namen „Reinsch“ (Ist hier jemand der Reinsch heißt?)

Nachdem dieser mir das durch Mitfahrer an den Tagen zuvor gesparte Geld wieder abknöpfte, konnte ich dann doch irgendwann gegen Mittag zur Arbeit, wo ich dann einen Anruf bekam, der mich aufklärte, dass die Reparatur einen Preis hat, für den ich das Auto gleich dreifach neu kaufen könnte. Somit muss ich meiner treuen A-Klasse nach 270.000 Kilometern lebewohl sagen. Es war eine schöne Zeit, aber jetzt muss ich mich wohl anders fortbewegen.

Ich bin Bahnfahrer. Natürlich nur, weil es für die Umwelt besser ist.

 


 

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