[Das Ende vom 1337] Autofahrer 2

Es ist 21:30, ein paar Arbeitskollegen und ich sitzen am Stadthafen an der Warnow und trinken Bier. Also die anderen trinken Bier, ich trinke Cola, weil ich bin ja Autofahrer und darf somit nicht an solch geselligem Verhalten teilhaben.

“Naja, ich mach mich los.” sagt Fabian.

“Ja wird Zeit, näh.” sagt Christoph.

“Hauste!”

Wir reichen uns alle die Hände und teilen uns auf. Zusammen mit Fabian und Maria gehe ich in Richtung des Neptun Einkauf Centers.

“Sachma Dennis, kannst mich eigentlich mitnehmen?” fragt Maria.

“Wo wohnst’n?”

“Südstadt”

“Jo, mach ich. Liegt ja nur überhaupt nicht aufm Weg.” sag ich.

“ Wo steht’n dein Auto?” fragt Fabian mich.

“Im Parkhaus vom NEC. War zu faul nach dem Einkaufen noch 100 Meter bis in die Firma zu fahren.” sage ich und langsam wird mir klar worauf er hinaus will.

“Macht das nicht nachts die Tore zu?” fragt Fabian. “Ich glaub schon.” antwortet er sich selbst.

“Ähm…” sage ich verzweifelt. “Wir werden sehen.”

 

3 Minuten später gehen wir auf die geschlossenen Tore des Parkhauses zu.

“Joa, schade. Dann fahr ich Bahn.” sag ich und hole meine Geldbörse aus der Tasche, deren Inhalt an einer Hand abzählbar ist: 1 Penny, eine Währung die in Deutschland eher selten von Automaten angenommen wird. 1 Nuka Cola Kronkorken, eine Währung für die es noch zu früh ist, aber ich bin vorbereitet. Eine 10 Cent Münze und ein Einkaufswagenchip. “Hmm… okay, ich ruf Tom an.”

Fabian lacht.

Es klingelt. Tom geht ran: “Jooooo, Bromigooooo!!!!”

Ich reagiere mit ähnlichem Enthusiasmus: “Jooooo, Hoooomebooooyyyy!!!”

“Was gibt’s?” fragt Tom.

“Was machst’n grad?”

“Nüscht.”

“Wo bist’n?” frage ich.

“Zuhause.”

“Kommst du dabei zufällig an der KTV vorbei?”

“Lass mich überlegen. Nein.”

“Das klingt super, ich warte dann auf dem Firmenparkplatz.” sage ich.

“Mooooment. Was?” fragt Tom mit sehr verwirrter Stimme.

“Naja… mein Auto ist gewissermaßen eingesperrt. Im Neptun Center. Ich gebe zu, dass ich schon bessere Ideen hatte.” sag ich.

“Fuffzehn Minuten.” sagt Tom.

“‘kay, ich warte.”

Fabian kann sich vor Lachen kaum noch halten. Ich hatte auf Lautsprecher geschaltet, damit er das Gespräch voll genießen kann.

“Was denn?” frage ich.

“Du bist so ein Lucker.” sagt er.

“Ich bin Autofahrer.” sage ich.


 

2 Kommentare zu “[Das Ende vom 1337] Autofahrer 2”

  1. von file encryption am 13. Januar 2017, 14:37

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