
Dragon Commander ist ein neues Spiel von den Larian Studios, den Leuten hinter der Divinity Serie. Aber das Spiel ist nicht nur von den Machern der Serie sondern spielt auch in diesem Universum und zwar VOR den schon erschienenen Spielen.
Das Erste, dass einem bei Dragon Commander auffällt ist der Hauptcharakter. Man spielt einen Drachen mit Jetpack! Warum ein Drachen ein Jetpack braucht fragt ihr euch? Na damit er noch schneller fliegen kann. Zusätzlich hält unser Drache aber auch weitere Ausrüstung wie Helme oder Brustpanzer bereit welche zur Verteidigung aber auch zum Angriff dienen können, sofern diese mit Waffen gespickt sind oder nicht.
Aber fangen wir erstmal ganz am Anfang an. Zunächst einmal das Genre. Bei Dragon Commander handelt es sich, nach eigener Einschätzung, um ein Action-Strategie-Spiel. Warum? Erkläre ich euch im Folgenden.
Ihr seit ein Dragon Commander (Typ, der sich in einen Drachen verwandeln kann) und reist auf eurem Luftschiff mit Crew und Frau durchs Land und erobert nach und nach das ganze Land.
Eine Eroberung wird auf einer Oberweltkarte im “Risiko”-Stil initialisiert. Ihr seht also eine Landkarte, die in verschiedene Quadranten eingeteilt ist und von verschiedenen Völkern kontrolliert wird. Hier könnt ihr nun eure Truppen auf die verschiedenen Felder ziehen und der Kampf beginnt. Nun werden die Stärken, der Truppen gegeneinander abgewogen und so ein Gewinner ermittelt.
Doch wo ist die Action?
In jedem Gebiet, in dem ihr auf diese Weise einen Krieg anzettelt, könnt ihr als Drache beitreten und das Kriegsgeschehen direkt beeinflussen. Die Kriege finden in der Luft statt und Ziel ist es die Basis des Gegners zu vernichten. Ihr könnt euch nun also frei mit eurem Drachen im Thirdperson Modus bewegen und die Gegner selbstständig angreifen. Natürlich unterstützen euch eure Truppen dabei und ihr könnt Ihnen im Kampf direkte Angriff- oder Rückzugsbefehle erteilen. Außerdem soll es später im Spiel möglich sein per Knopfdruck in einen Top-Down-Modus zu wechseln um seine Truppen noch besser zu koordinieren.
Doch solltet ihr darauf achten wen ihr angreift. Denn verschiedene Völker können euch auch nützlich sein, sofern ihr sie nicht vernichtet. So können euch Zwerge z.B. mit neuen Waffen und Ausrüstung versorgen. Vernichtet ihr sie aber, kommt ihr nun schwerer oder vielleicht überhaupt nicht an bestimmte Gegenstände.
Eine wichtige Rolle im Leben des Dragon Commander spielen auch die Prinzessinnen. Hat man ein Volk erobert kann man mit dessen Prinzessin anbandeln. Jede Prinzessin versorgt einen selbst mit verschiedenen Vorteilen, wie Unterstützung ihres Volkes im Kampf gegen Andere. Jedoch muss man diese Prinzessin auch zufrieden stellen indem man manche Völker angreifen muss, die man aber eigentlich lieber in Ruhe lässt. Hier muss man geschickt abwägen um einen guten Mittelweg zu finden.
Die eben erwähnten “Hilfen” von Prinzessinnen, seien es also zusätzliche Truppen oder besondere Waffen/Fähigkeiten für unseren Drachen erscheinen im Spiel in Form von Spielkarten. Diese können auf der zuvor erwähnten Oberweltkarte, zusätzlich zu den Truppen auf den Gebieten platziert werden. Natürlich ist es sinnvoll Karten, die sich auf den Drachen auswirken, nur in dem Gebiete einzusetzen, indem ihr euch auch aktiv beteiligt.
Als wir das Spiel zu Gesicht bekommen haben, wurden erst 4 Monate Entwicklung in das Spiel gesteckt und war damit natürlich noch nicht fertig. Es werden noch zusätzliche Drachen folgen, die sich auch alle in ihren Eigenschaften unterscheiden. Multiplayer soll dann auch möglich sein.
Das Wenige, dass wir sahen hat uns sehr gefallen und die Ideen, des Entwicklers mit dem wir sprachen, machen uns Hoffnung und haben in uns die Vorfreude geweckt. Wir sind gespannt und wollen mehr von diesem Titel sehen. Geplant ist der Titel für PC und Konsole.
P.S.
Um mein Geschwafel etwas visuell zu unterstützen hier nun ein kleiner Trailer zu Dragon Commander: