Tales of Monkey Island

Neun Jahre liegt das letzte Abenteuer, des charmanten Piraten Guybrush  Threepwood nun zurück. Im Jahr 2000 erschien nämlich, der bis dahin letzte Teil, der Serie und vielleicht auch der schwächste. Viel Charme hatte die Serie durch eine schlechte Portierung in die 3D Welt verloren. Obwohl man hier eher von 2 ½ D sprechen muss, da zwar die Modelle in 3D waren, aber die Bewegung doch alle sehr linear in einem 2D Raum stattfanden.

Diese Fehler sollen nun bei dem neuen Teil ausgemerzt worden sein. Diese soll stellenweise, aber auch nicht immer, sehr detailreich sein. Vor allem soll die in den Städten der Fall sein. Die Charakteranimation ist auch besser als im Vorgänger und hilft dabei die schräge Komik zu unterstützen. Die Steuerung in der 3D Umgebung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber dann doch ganz akzeptabel.

In den Punkten die Monkey Island immer ausmachten, glänzt das Spiel im neuen Gewand auch immer noch. Schräge Charaktere in schrägen Situationen mit schräger Komik. Man muss es einfach lieben.

Eine Sache ist am Ende noch anzumerken! Denn eigentlich ist es kein neuer Teile sondern vielmehr neue Teile! 5 insgesamt, denn dieser Teil wird in kurzen Episoden veröffentlicht. Wenn man die Entwickler Telltale kennt, den wird das nicht wundern denn auf diese Weise haben sie schon einen anderen Adventure Hit mit dem Namen „Sam & Max“ veröffentlicht. Von diesem gibt es sogar schon 2 Staffeln, die man sich runterladen kann.

Wer sich jetzt fragt warum Telltale an so Perlen wie Sam & Max oder Monkey Island arbeiten dürfen, dem kann ich diese Frage ganz einfach beantworten. Denn viele Mitarbeiter von Lucas Arts, die also auch schon an den Klassikern mitgearbeitet haben, arbeiten nun für Telltale. Mit diesem  Wissen kann man also etwas beruhigter um seine Adventure Helden sein.

 
 

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